Link zur Veranstaltung bleibt integral geöffnet! Erleben Sie Ruth Weiss im Dialog, Lesung aus ihrem Bestseller Roman 'Meine Schwester Sara', und Miriam Makeba Songs mit Jarita Freydank - als wären Sie dabeigewesen am 30.Nov. 18Uhr in St. Matthäus Berlin!
Aussergewöhnliches Gesprächskonzert und Diskussionsveranstaltung in Berlin mit den Friedensfrauen Ruth Weiss und Seyran Ates am 30.November 18Uhr in der Matthäuskirche Kulturforum ua mit Sängerin Jarita Freydank und 2.Dezember 18 Uhr in der Ibn-Rushd-Goethe Moschee !
Margot Friedländer (wikim.commons2012)
Ueberleben trotz Verfolgung und KZ - Glückwünsche von Ruth Weiss zum 100.Geburtstag von Margot Friedländer.
Ruth Weiss mit Tsitsi Dangarembga 2019 in Berlin anläßlich des Afrikanischen Literaturfestival. Foto Peter Schrage-Aden
Ein herzlicher Glückwunsch von Ruth Weiss an ihre Freundin und Mitkämpferin für Frauenrechte und demokratische Erneuerung anlässlich der Verleihung des diesjährigen Friedenspreises des deutschen Buchhandels an die Zimbabwische Autorin Tsitsi Dangarembga. -Live Uebertragung der Verleihung im ZDF 24. Oktober um 11 Uhr. -
Als am 13. September Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Historiker Prof. Norbert Frei empfing, den er 2020 beauftragte, die Nachkriegszeit seines Amtes bis 1994 zu untersuchen und ihm bis 2022 zu berichten, kam mir unwillkürlich jene Zeit in den Kopf - die sogenannte Stunde Null der Jahre 1945 bis 1949. Auch wenn ich erst in den 50er Jahren zum erstenmal wieder Deutschland besuchte – und keinem einzigen Nazi begegnete! Es bleibt mir die Frage: geistert jene Vergangenheit durch die Gegenwart? Ist das, was heute spürbar ist an Hass, Antisemitismus, Anti-Islamismus, Menschenfeindlichkeit ein Erbe von Verdrängung aus der Nachkriegszeit?
Jerusalem, Israel - February 27th, 2017: The Hall of Names in the Yad Vashem Holocaust Memorial Site in Jerusalem, Israel, remembering some of the 6 million Jews murdered during World War II
“….da muss doch was dran sein”, sagte eine Frau zu mir am Ende einer Veranstaltung über die Nazizeit. Unschwer zu erraten was genau sie meinte: der Antisemitismus musste doch irgendwie "berechtigt" sein? In der jüngsten Zeit, in der Fremdenfeindlichkeit und auch Antisemitismus einen Aufschwung erleben – selbst unter denjenigen, die nie einen Juden kennen gelernt haben – ist diese Fragestellung allein schon beängstigend. Trotz der Zahlen und Studien, die das Gegenteil belegen, scheint es leicht, mit Desinformation alte Vorurteile zu nähren...
In Afrika ist nun eine großartige Frau zum Vorbild fürs Impfen geworden! Tanzanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan ließ sich am 28. Juli vor laufender Kamera als erste mit Johnson & Johnson impfen, nachdem dank des globalen COVAX Programms ihr Land von den USA Impfstoff erhalten hat. Die Impfung sei völlig sicher, erklärte sie der noch zweifelnden Bevölkerung von 60 Millionen. Damit begann die Präsidentin eine mutige Kampagne, denn ihr beliebter im März verstorbener Vorgänger John Magafuli hatte den Ernst der Covid 19 Pandemie verkannt, selbst eine Impfung abgelehnt und geraten, den Virus „weg zu beten“ oder Kräutermedikamente zu nehmen....
Immer wieder kontrastreiche Nachrichten aus Afrika. So zitierte einerseits Netzwerk Afrika Deutschland Ende Juli die Website “Africa in Detail” mit etlichen positiven Entwicklungen - wie beispielsweise zur Abnahme der Kindersterblichkeit, dem wirtschaftlichen Wachstum oder der eher erfolgreichen Bekämpfung einiger Krankheiten auf dem Kontinent. Auf der anderen Seite kann jedoch die Korruption in einigen Ländern nicht übersehen werden, wobei man stets bedenken muss, dass dies ein weltweites Phänomen ist, nicht allein ein afrikanisches. Doch leider machte wieder einmal Zimbabwe Schlagzeilen...
Ruth Weiss, die Zimbabwe seit Mitte der 60ger intensiv kennenlernte, dort viele Jahre lebte und journalistisch über 70 Jahre begleitete, teilt mit ihrem Buch 'Zimbabwes Diktator', (Neuauflage Ruth Weiss Gesellschaft 2021 des 2016 bei Edition AV erschienenen Buches ZIMBABWES DIKTATOR, Die Perle die den Glanz verlor). umfangreiche Detailkenntnisse mit der Fragestellung, ob sich hier eine Befreiungsbewegung an der Macht verändert hat oder ob nicht der Raub des Staates und all seiner zahlreichen Ressourcen von Anfang an angelegt war.
Pandemische Zeiten, aber eine schöne Reise, von der RWG organisiert und von Zuschüssen anderer Förderer wie der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (evz) unterstützt, die uns intensive Begegnungen in vielen Schul- und öffentlichen Veranstaltungen brachte, auch in der Ruth Weiss Realschule in Aschaffenburg. Ein Rosenbusch für Recklinghausens Menschenrechtshain - und dann die Geburtstagsüberraschungen zum 97sten.....