Über die Ruth-Weiss-Gesellschaft

Im Verlauf ihres langen Berufslebens als Journalistin und Buchautorin hat Ruth Weiss eine Vielzahl von Menschen auf der ganzen Welt kennengelernt. So ist über die Jahre ein besonders großer Freundeskreis entstanden, in dem Menschen aus vielen Ländern versammelt sind, die sich bei den unterschiedlichsten Anlässen immer wieder zusammenfinden. Und immer geht es dabei um Themen wie den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Afrikas, gerechte Beziehungen zwischen Nord und Süd, die jüdische Geschichte voller Verfolgung und Kampf ums Überleben und die an Weisheit und Kreativität so reiche jüdische Kultur.

Um das Werk von Ruth Weiss und die Werte, für die es steht, angemessen pflegen zu können, hat sich aus ihrem Freundeskreis die Ruth-Weiss-Gesellschaft gegründet. Wir organisieren Veranstaltungen mit der Autorin, betreuen in Zusammenarbeit mit Verlagen, v. a. der edition AV, ihr schriftstellerisches Werk und bieten einen organisatorischen Zusammenhang für all die Menschen, die sich für Ruth, ihr Werk und dessen Themen interessieren und sich wie wir glücklich schätzen, zu diesem Kreis zu gehören.

Mit dabei sind:

Konrad Kleyboldt

Konrad Kleyboldt

Vorstand Ruth-Weiss-Gesellschaft
Jahrgang 1949, Lehrer für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, seit Jugendzeiten ehrenamtlich in unterschiedlichen Gruppierungen tätig.

Kontakt zu Ruth Weiss seit 1978, als diese als damalige Journalistin bei der Deutschen Welle in Lüdinghausen zu Apartheidsfragen eingeladen war. Sie half dem einladenden Verein, der partnerschaftliche Beziehungen nach Sambia unterhielt, im Laufe der Jahre zu einem besseren Verständnis von Partnerschaft. Gemeinsame Reisen ins südliche Afrika, gegenseitige Besuche und ein fester Freundeskreis in Lüdinghausen führten zu dem Entschluß, dass Ruth Weiss von der Isle of Wight für 10 Jahre nach Lüdinghausen zog, bevor sie ihren Altersruhesitz vor sechs Jahren nach Dänemark zum Wohnsitz der Familie ihres Sohnes verlegte.

Gesche Karrenbrock

Gesche Karrenbrock

Vorstand Ruth-Weiss-Gesellschaft
Volljuristin mit Fachspezialisierung im internationalen Recht und der Rechtsvergleichung, Sprach- und Antropologiestudien im Nebenfach.  Arbeitete von 1980 bis zu ihrer Pensionierung 2013 bei UNHCR der UNO Flüchtlingsorganisation, macht seitdem noch Kurzeinsätze mit UNO/ILO und ehrenamtlich mit nichtregierungsgetragenen Organisationen im humanitären Bereich und der damit verbundenen Fortbildung und Informationsarbeit, und ist im Expertenpool der Zentrale für internationale Friedenseinsätze (ZIF, Berlin).

Ihre allererste Stelle bei UNHCR führte sie 1980 nach Sambia und Zimbabwe, wo sie für die bewegende Rückführung der Flüchtlinge vor den ersten freien Wahlen Zimbabwes tätig wurde – und die beste Vorbereitung für diese Arbeit durch Ruth Weiss‘ hervorragende Analysen der sozialen und politischen Situation im südlichen Afrika bekam!

Peter Schrage-Aden

Peter Schrage-Aden

Vorstand der Ruth-Weiss-Gesellschaft (Finanzen)
Lehre als Maschinenschlosser, Dip.Ing. Umwelttechnik, 4 Jahre Entwicklungshelfer in Zimbabwe, 25 Jahre Mitarbeiter der Umweltverwaltung in Berlin, Klimaschutzbeauftragter im Bezirk Steglitz-Zehlendorf www.basz.de
Mitgründer und ehe. Vorstandsmitglied des Aktionskreis Energie e.V. www.ake-ev.de
Ehrenamtlich bei Umverteilen, Stiftung für eine, solidarische Welt www.umverteilen.de

„Ruth Weiss lernte ich 1983 in Zimbabwe kennen, wo sie Journalisten ausbildete und uns die Feinheiten zimbabwischer Politik und die politische Entwicklung in Südafrika vermittelte“.

Anni Kropf

Anni Kropf

Ruth-Weiss-Gesellschaft Geschäftsstelle
geb. in Rehau / Oberfranken, Lehrerin, u.a. Deutsche Schule Bagdad, Internationale Schule Bagdad
Mitarbeiterin der Friedrich Ebert Stiftung Lusaka
1990 erstes Treffen mit Ruth Weiss in Lusaka, Zambia
von 1993 bis 2017 Lehrtätigkeit an der jetzigen Ruth-Weiss-Realschule Aschaffenburg

Lutz Kliche

Lutz Kliche

Langjähriger Berater und Begleiter Ruths und Unterstützer der Ruth Weiss Gesellschaft
Jahrgang 1953, ist mit Ruth Weiss seit den frühen 1980er Jahren verbunden, als er als junger Lektor im Wuppertaler Peter Hammer Verlag die erste Ausgabe von Ruths Autobiografie „Wege im harten Gras“ – damals noch mit dem Titel „Ein Lied ohne Musik“ – betreute. Er studierte Soziologie und Literaturwissenschaften in Freiburg und Marburg, war Lektor und Programmmacher in verschiedenen Verlagen (Peter Hammer Verlag, Patmos-Verlagshaus, Maroverlag) und arbeitete fast zwanzig Jahre als Kulturschaffender und Verlagsexperte in Lateinamerika. Inzwischen arbeitet er als Literaturvermittler und literarischer Übersetzer, überwiegend aus dem Spanischen, aber auch aus dem Englischen.

Lutz Kliche begleitet Ruth auf ihren Lesereisen, moderiert die Lesungen und berät die Ruth-Weiss-Gesellschaft in Publikationsfragen.