Geschichte und Religion in der Schule – Projekt zur Vorbeugung des Antisemitismus

Ruth Weiss hat als Vorreiterin Romane zur Geschichte der Juden, ihres kulturellen Beitrags und ihrer Verfolgung in Europa geschrieben und in ihren Lesungen in Schulen und Bildungseinrichtungen vorgestellt, um zu zeigen, dass die Wurzeln des Antisemitismus tiefer reichen als in die Zeit der offenen Verfolgung und des Völkermords im Nationalsozialismus, der sich oft alte Vorurteile zu nutzen machte für seine Propaganda und menschenverachtende Politik.

Wenn wir heute ’nie wieder‘ sagen, sollten wir also auch den tieferen geschichtlichen Hintergrund verstehen und erklären. Das hat Ruth Weiss bereits Schulveranstaltungen und einer Lesung in Freiburg 2022 angesprochen, zu der die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammearbeit in der Katholischen Akademie und Prof. Schwendemann von der Ev. Hochschule Freiburg eingeladen hatte.

Ja Ruth Weiss‘ letzte Veranstaltung war ihr Vortrag vor vollem Saal an der Universität Odense auf Einladung des Autors Jakob Matthiessen und des Vertreters des dänischen Netzwerks der Holocaust Opfer Terkel Straede vor einem Jahr.

Nun sind Jakob Matthiessen und Prof. Wilhelm Schwendemann Mitinitiatoren des Projekts ‚Antisemitismusarbeit am Beispiel der SchUM Städte‚, das 2025 in Freiburg mit dem Lotte Paepcke Preis ausgezeichnet wurde und nun am 19. Februar 2025 seine Ergebnisse vorstellt. Sie sind herzlich eingladen, online dabei zu sein, Anmeldung per Email an antisemitismusvorbeugungschum@gmail.comsiehe unten!

Zum Projekt:

Geschichtliche Hintergründe der Judenverfolgung in den mittelalterlichen Metropolen am Rhein – Speyer, Worms und Mainz wurden vom Autor Jakob Matthiessen in Romanform jungen Lesern in Schulen nahe gebracht, die sodann zu den Themen Geschichte des Christentums, Kirche und Politik, Vorurteil und Propaganda arbeiteten.

Die Arbeit wurde wissenschaftlich begleitet von interessiertem Lehrpersonal und Mitiniator Prof.Dr.phil.,habil theol. Wilhelm Schwendemann, Gründer des interdisziplinären Netzwerks FIM, Freiburger Institut für Inklusions-, Menschenrechts- und Friedenspädagogik an der EH Freiburg – durch seine langjährige inklusive Bildungsarbeit auch Ruth Weiss und Mitgliedern der Ruth Weiss Gesellschaft bereits verbunden.


Abschlussveranstaltung des Projektes Antisemitismusvorbeugung vor dem Hintergrund der Geschichte der SchUM-Städte    am 19. Februar 2026, 10:00-12.000 Uhr – Online 
 
Herzliche Einladung zur Online-Abschlussveranstaltung des
Projektes Antisemitismusvorbeugung vor dem Hintergrund der
Geschichte der SchUM-Städte
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In dem Projekt wurde Lehrmaterial für Schulen in Form des pädagogischen Lehrbuchs „Gesicht zeigen gegen Antisemitismus“ erarbeitet und erprobt. Weiter haben Schüler Szenen des Romans „Tod oder Taufe – Die Kreuzfahrer am Rhein“ von Jakob Matthiessen, in einen Film umgesetzt. 

Ausgezeichnet mit dem Lotte-Paepcke-Preis 2025 für innovative Bildungsarbeit gegen Antisemitismus. Als Unterstützer dieses Projektes gratuliert der DK e.V. ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. 

In der Abschlussveranstaltung werden die Projektergebnisse vorgestellt und zukünftige Anwendungen in der Praxis diskutiert. 

Als Anmeldung zur Online-Veranstaltung senden Sie bitte eine E-Mail an antisemitismusvorbeugungschum@gmail.comEntsprechende Links werden einen Tag vor der Veranstaltung zugesandt. 

HIER: Agenda zur Abschlussveranstaltung am 19.02.2026 Hinweis: Die SchUM-Gemeinden heute – Geschichte und Gegenwart, von Jakob Bauer in Rundbrief 122 / November 2021, Seie 47ff.