Ruth Weiss – Lilith – Ankündigung eines großen Romans

Im 1. Jahrhundert n. Chr. endet der Aufstand der Juden gegen die römische Fremdherrschaft mit der Zerstörung Jerusalems und der endgültigen Zerstreuung des jüdischen Volkes über die Länder Europas und bis nach Indien. Vor diesem realen historischen Hintergrund erzählt Ruth Weiss in ihrem Roman über mehrere Jahrzehnte die Geschichte der mutigen, klugen Lilith und ihrer Angehörigen, die als Beispiel für das Schicksal vieler jüdischer Familien jener Zeit betrachtet werden kann. Damit legt sie den Grundstein für das bessere Verständnis der Ereignisse im 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit.

Ruth Weiss
Lilith
– Eine Frau, ein Krieg, eine zerstreute Familie –

Historischer Roman | Verlag Edition AV | 1. Auflage 2026 |
ISBN 978-3-86841-346-5

Erscheinungstermin 29. September 2026

Mit Lilith oder Der große Krieg der Juden gegen die Römer erzählt Ruth Weiss die Geschichte einer jüdischen Familie vor dem Hintergrund des großen Aufstands gegen die römische Besatzungsmacht im 1. Jahrhundert n. Chr. Im Mittelpunkt steht Lilith, die Tochter von Aaron ben Saul, einem Mitglied des jüdischen Rats.

Als Liliths Vater von den Römern gefangen genommen wird, wagt sich die junge Frau selbstbewusst zum römischen Prokurator. Sie verhandelt mit ihm und erreicht die Freilassung ihres Vaters und weiterer jüdischer Gefangener. Sie wird Ehefrau, Mutter. Dann verändert der Krieg gegen Rom Liliths Leben grundlegend. Ihre Familie wird auseinandergerissen, sie selbst als Sklavin nach Rom verschleppt. Dort nimmt ihr Leben dank ihrer Klugheit eine entscheidende Wendung. Liliths Lebensweg endet in der jüdischen Gemeinde in Indien, wo ein Teil der Familie wiedervereint wird.


Aus der Geschichte einer einzelnen Familie entsteht so ein Panorama von Unterdrückung, Widerständigkeit, Vertreibung, Verlust und jüdischem Leben in der Diaspora.


Freiheit, Vertreibung, Diaspora

Ruth Weiss verbindet die historische Erzählung mit Fragen, die weit über die Epoche des 1. Jahrhunderts hinausweisen: Was bedeutet es, die Heimat zu verlieren? Wie bewahrt eine Familie ihre Identität, wenn ihre Mitglieder über verschiedene Länder verstreut werden? Und wie lässt sich persönliche Freiheit unter den Bedingungen von Fremdherrschaft und politischer Gewalt behaupten?

Diese Themen erhalten durch die Biografie der Autorin eine besondere Resonanz. Ruth Weiss wurde 1924 als Tochter einer jüdischen Familie in Fürth geboren und musste 1936 mit ihrer Familie nach Südafrika emigrieren. Als Journalistin berichtete sie jahrzehntelang über Apartheid, Rassismus und politische Unterdrückung im südlichen Afrika.


Historischer Hintergrund

Der Roman spielt vor dem Hintergrund des Jüdischen Krieges gegen Rom, der 66 n. Chr. begann. Die Zerstörung Jerusalems und des Zweiten Tempels im Jahr 70 n. Chr. bilden einen entscheidenden historischen Wendepunkt.

Ruth Weiss verbindet die historischen Ereignisse mit den Schicksalen ihrer Figuren. Im Roman treffen erfundene Figuren auf historische Persönlichkeiten wie Titus, Berenike und Flavius Josephus. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen persönlichem Erleben und den großen politischen Entwicklungen der Zeit.

Auch die unterschiedlichen Positionen innerhalb der jüdischen Gesellschaft werden sichtbar: Widerstand gegen Rom, Hoffnung auf Verhandlungen und die Frage, ob ein Krieg gegen die überlegene Besatzungsmacht überhaupt zu verantworten war. Lilith selbst ist überzeugt, dass der Konflikt unvermeidlich war.

Bibliografische Angaben

Ruth Weiss
Lilith oder Der große Krieg der Juden gegen die Römer
Roman, 198 Seiten
Verlag Edition AV, Bodenburg 2026
ISBN 978-3-86841-346-5
1. Auflage 2026, ET 29. September 2026
18 €, X CHF

Weitere Informationen zur Autorin Ruth Weiss und Pressemappe zu dieser Neuerscheinung : https://ruth-weiss-gesellschaft.de/ email: ruth_weiss_ev@web.de